Faszination SXSW – die Zukunft der Welt an einem Tag

Die Faszination der SXSW erschließt sich, wenn man sich die persönliche Agenda eines buehne einzigen Konferenztages anschaut. Der bestand für mich heute aus fünf Sessions mit den Querbeet-Themen “The Anatomy of Trend”, “The Future of Machine Learning”, “The Future of Lust, Love and Listening”, “Why Ethereum is Going to Change the World“ und “Do More. Do Things That Were Previously Impossible”. Dabei konnte man die Bestseller-Autorin und Paartherapeutin Esther Perel, den Mitgründer von Ethereum, Joseph Lubin, und den Verleger, Web-Guru, -Veteran und -Unternehmer Tim O’Reilly live erleben.

Und was nimmt man mit von einem Tag kreativ-digitaler Tour d’Horizon? Zum Beispiel,dass Trends sich ähnlich entwickeln wie die Akzeptanz von Technologien und dass die Treiber der künftigen Trends die „neuen Mehrheiten“, 5G-Mobilfunknetze und die Sharing Economy sind. Aktuell bzw. 2019 haben wir es übrigens mit den Microtrends Matte Black, Animal Alternatives, das Ende von getrennte Saisonmoden, multitasking-fähigen Spiegeln, „The New Formal“ und „Hiking is the new Yoga“ zu tun.

Und was nimmt man mit aus einem Tag kreativ-digitaler Tour d’Horizon? Zum Beispiel, trenddass Trends sich ähnlich entwickeln wie die Akzeptanz von Technologien und dass die Treiber der künftigen Trends die „neuen Mehrheiten“, 5G-Mobilfunknetze und die Sharing Economy sind. Aktuell bzw. 2019 haben wir es übrigens mit den Microtrends Matte Black, Animal Alternatives, dem Ende von getrennten Saisonmoden, multitasking-fähigen Spiegeln, „The New Formal“ und „Hiking is the new Yoga“ zu tun.

Oder dass Machine Learning mehr ist als ein Hype und die Welt als Teildisziplin der tom oreilly Künstlichen Intelligenz verändern wird und dass Tim O’Reilly die optimistische Interpretation dazu liefert: Künstliche Intelligenz wird keine Jobs vernichten, sondern es uns ermöglichen, mehr zu machen (wenn wir die KI-Sache richtig anpacken und damit nicht nur die Profite von Unternehmen erhöhen). Paartherapeutin und -philosophin Esther Perel erläuterte, dass uns für die Diskussion in den multioptionalen Partnerschaften des 21. Jahrhunderts das Vokabular zur Diskussion eben dieser Multi-Optionen fehlt und dass gelingende Beziehungen aus dem Management (nicht der Auflösung) von Paradoxons wie Stabilität vs. Abenteuer, Offenheit vs. Geheimnis bestehen; was nicht nur für Partnerschaften, sondern für viele Bereiche mit vielen Freiheitsgraden oder für komplexe Nicht-Paar-Beziehungen auch und gerade im Business gilt. Von Joseh Lubin gab es instruktive Insights zu den „harten“ Fintech-Themen Cryptocurrencies, ICO und Smart Contracts aus erster Hand; flankiert mit Aussagen, welche Optimierungen sich damit für Gesellschaften und Individuen ergeben, etwa die Ablösung (oder zumindest Ergänzung) von Zentralstaaten durch dezentrale Global Villages.

Gut, einiges kannte und wusste man schon. Aber aus der Gesamtheit dieser Facetten joshph Lubindigitalen und undigitalen Lebens lassen sich die Konturen der Welt von morgen und übermorgen erkennen, in der zum Beispiel auch Banking stattfinden wird; um zum fachlichen Ausgangspunkt zurück zu kommen.

Ich würde mich hier weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass diesen ganzheitlichen, gleichzeitig tiefen und breiten Überblick weltweit nur die SXSW bietet; und es gibt ja nicht nur einen, sondern fünf digitale Interactive-Tage.
 

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