Zeitung macht auf Next Finance: Neue Züricher Zeitung und Crealogix gründen PFM-Joint-Venture

Next Finance heißt fast immer: Unternehmen verschiedener Branchen – oft auch ohne Banken – kooperieren, um neue Finanzdienstleistungen oder bekannte Finanzdienstleistungen zu in einen neuen Kontext anzubieten. Ein Beispiel dafür ist die gerade gemeldete Kooperation des Schweizer E-Banking-Anbieters Crealogix und mit der NZZ AG, Verlag der Neuen Züricher Zeitung. Die Partner  arbeiten künftig beim Aufbau einer PFM-Plattform zusammen. Sie haben dafür das Gemeinschaftsunternehmen Qontis AG gegründet.

Die für Herbst geplante PFM-Plattform ermöglicht den Benutzern online eine bankenübergreifende Übersicht über alle privaten Einnahmen und Ausgaben. Dabei werden die gleich hohen Sicherheitsanforderungen wie im E-Banking erfüllt. Ähnliche Plattformen sind im angelsächsischen und im nordischen Raum bereits seit einigen Jahren erfolgreich im Einsatz.

Qontis geht mit Online-Magazin an den Start
www.qontis.ch ist die erste Schweizer PFM Plattform mit eigenem Online-Magazin. Im interaktiven redaktionellen Teil werden Themen rund ums Planen, Sparen und Ausgeben behandelt. Die Beiträge helfen den Lesern, durch das breite Angebot an eingebundenen Dienstleistungen ihre Finanzen zu optimieren. Das Online-Magazin steht bereits ab heute zur Verfügung. Die Lancierung der PFM-Funktionalitäten ist für den Herbst 2013 vorgesehen.
“Wir sind fest davon überzeugt, dass Qontis einen echten Mehrwert bietet und wir freuen uns, dass wir unseren Kunden ein innovatives und modulares Zusatzangebot zum E-Banking anbieten können“, erklärt Dr. Richard Dratva, Chief Strategy Officer von Creaglogix.

http://www.crealogix.com

Quelle: Presstext

Übersichtsartikel Finance 2.0 und Next Finance

Unter dem Titel „Finance 2.0 will democratize the industry and bring more power to clients“ fasst Marc P. Bernegger, Partner beim auf Next-Finace-Firmenbeteiligungen spezialisierten Venture Capitalist Next Generation Finance Invest, den Stand der Dinge zusammen. Da der Artikel im Asia-Tech-Blog SGE erschient, beleuchtet er speziell die Next-Finance-Lage in Fernost.

Zwei seineer Kernthesen:

Neue Nicht-Bank-Player werden sich auf das Aufbrechen existierender Wertschöpfungsketten konzentrieren und die neuen Anforderungen (der Next-Finance-Märkte) mit schlanken, kosteneffizienten Strukturen erfüllen. Das bietet ihnen nie da gewesene Chancen als Finanzdienstleister.

Etablierte Finanzdienstleister werden weiterhin einen starken Druck auf ihren Margen und Kosten spüren. Das zwingt sie zu energischen Aktionen, um Antworten auf die Revolution zu finden, die die neuen Geschäftsmodelle der Next-Finance-Generation in der Branche auslösen.